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Mein erstes "offizielles" QSO hatte ich am 7. März 1960 unter meinem taufrischen Rufzeichen DM3NML als Mitbenutzer der Klubstation DM3ML an der TH Dresden mit der sibirischen Station RA9CAI in Telegrafie auf dem 10m-Band um 14:25h. Kurz danach folgten QSOs mit Stationen aus Japan und den USA.
Inzwischen sind 50 Jahre vergangen und ich kann mein 50-jähriges Amateurfunkjubiläum feiern.

Meine Rufzeichen:

DM3NML  1960-1962  Mitbenutzer an der Klubstation DM3ML (TH Dresden)
Das Bild zeigt den Barkhausenbau der Fakultät Elektrotechnik der TH/TU Dresden, benannt nach dem Experten für Elektronenröhren Prof.Barkhausen (Professor an der TH Dresden)

1960
-
1962

DM3ML  1962-1964  Stationsleiter der Klubstation DM3ML an der TH/TU Dresden

1962
-
1964

DM2BUL  1963-1979  eigene Station, QSL zusammen mit meiner XYL Jutta DM2BYL
Das Bild zeigt ein gut moduliertes AM-Signal auf dem Schirm eines Zweistrahloszillografen.
Übrigens: Das GERMANY in der QSL musste ich - obwohl die Karte so vom GST-Bezirksvorstand genehmigt worden war (ich musste sie vor dem Druck vorlegen) - später mit einem Filzstift schwärzen, weil der Leipziger QSL-Vermittler sie zurück geschickt hatte: "Mit GERMANY wird nicht vermittelt!!"

1963
-
Dez 1979

Y22UL  1980-1991  die gleiche Station unter "Entwicklungshelfer-Rufzeichen" (hinter Kiribati und Tuvalu). Eine US-Station drehte nach Aufnahme meines neuen Rufzeichens die Antenne Richtung Pazifik und kam nach einer Weile wieder:"In which part of Europe is your country??"-
Der OP sitzt zu den Perseiden 1980 im Zelt auf dem Kleinen Picho bei Bautzen und funkt im Meteorscatter-Netz auf 20m

Jan 1980
-
Okt 1991

DL2DUL   ab Oktober 1991 habe ich ein echtes deutsches Rufzeichen, aber immer noch die gleiche Station.
Das Bild zeigt meinen Dachgarten auf einem Neubaublock in Dresden-Leuben, links im Hintergrund der Dresdner Fernsehturm (252m).

Okt
1991
-
Okt
1998

DM3ML  habe ich mir ab Okt 1998 - die Gunst der Stunde nutzend -  wiedergeholt, um das deutlich kürzere und mit einigem Moos und Ruhm bewachsene Rufzeichen in Dresden zu bewahren. Ich werde es hoffentlich bis ans Ende meiner Tage nutzen können.
Das Bild zeigt 'Dresden bei Nacht' vom Schloss über Hofkirche bis zur Semperoper.

ab
Okt 1998

Gelegentlich funke ich unter DL0TUD, das ist  die Clubstation des DARC-OV S07 an der TU Dresden im Barkhausenbau. Gegründet 1956 als DM3KML, ab August 1958 bis Ende 1979 DM3ML, dann 1980 in Y41ZL umbenannt und bis 1991 damit aktiv. Nach der Wiedervereinigung kamen die Stationen DM3VL/Y48ZL aus dem Studentenheim Güntzstrasse, DM3XL/Y51ZL von der Südhöhe und DM4SL/Y67ZL dazu.
Das Bild zeigt den gleichen Barkhausenbau wie auf der allerersten QSL, diesmal aber in Farbe und mit dem Dachgarten von DL0TUD (Fritzel FC506DX, SAT-Antenne für 2m und 70cm und 40/80m-Dipole).

ex DM3KML
ex DM3ML
ex Y41ZL
DL0TUD
ab Okt 1991

Wussten Sie DAS schon ??

Wieviel ML in DM3?